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29.5.2010 von Peter Mioch.
Wie es war. Unter diesem Motto präsentieren das Haus der Groninger Kultur, das RHC Groninger Archive, das Groninger Audiovisuelle Archiv (GAVA) und RTV-Noord am 12. Juni 2010 von 13 Uhr bis 17 Uhr in den Räumen der Groninger Archive den Groninger Verhalenmiddag (Groninger Geschichtennachmittag).
Grundlage und Hintergrund dieses Tages ist das gemeinsame Interviewprojekt “Wie es war” des RHC Groninger Archive, des Hauses der Groninger Kultur und Gava. Mitarbeiter dieses Projektes haben während der letzten zwei Jahre ungefähr 85 ältere Groninger interviewt. Die Befragten erzählten über ihren Alltag, über die für sie wichtigsten Erlebnisse in ihrem Leben, über Arbeit, über politische Aktivitäten, über ihr Familienleben und über vieles andere. Gemeinsam bilden diese Interviews eine kleine Geschichte Groningens beginnend in den Dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Teile dieser Interviews wurden bereits seit September 2009 im Groninger Regionalsender RTV-Noord gesendet.
Vom 12. Juni 2010 an sollen diese Interviews vollständig über einen Groninger Geschichtenbaum zu sehen und zu hören sein. Dieser Geschichtenenbaum wird bis Mitte September in der Halle des RHC Groninger Archive aufgestellt. Über verschiedene Monitore, die im Baum hängen, werden die Geschichten gezeigt. Neben den Interviews des Projektes “Wie es war” sollen auch andere Interviews, alte Filme, Fotokollagen, Dokumentationen, Geräuschfragmente gezeigt und abgespielt werden.
Der Groninger Geschichtenbaum ist als mobile Einrichtung gedacht. Er wird ab Mitte September 2010 durch die Provinz Groningen reisen und an verschiedenen Orten in Bibliotheken, Gemeindehäusern, Museen und anderen öffentlichen Gebäuden aufgestellt. Dort können dann die Menschen, wie auch schon vorher in der Stadt Groningen den Geschichten von früher zuschauen und ihnen lauschen.
Folgendes Programm ist für den Groninger Geschichtennachmittag am 12 . Juni 2010 von 13.00 Uhr - 17.00 Uhr geplant:
Ort: RHC Groninger Archieven, Cascadeplein 4 in Groningen
Information: 0031 (50) 5992000 of via info@groningerarchieven.nl
13.00 Einlass
13.30 Eröffnung durch Moderator Reinder Smith
13.40 Wie “Hou t Was” (Wie es war) gemacht wurde, ein von Margriet Dijk und Ina Spijk präsentierter kurzer Film.
13.50 Dr. Knol erklärt. Egge Knol beantwortet im Gespräch mit Reinder Smith Fragen aus dem Publikum über die Groninger Geschichte.
14.05 Präsentation des Groninger Verhalenboom (Groninger Geschichtenbaums). Einführende Worte von Henk Scholte mit anschließender Enthüllung des Baumes.
14.30 Pause und Besichtigung Geschichtenbaum
15.00 Reinder Smith berichtet über das RTV-Noord Programm
Die Geschichte Groningens und lass Menschen im Saal über ”Früher im Urlaub” erzählen.
15.20 “Früher war alles besser. Erzähltheater der Theatergruppe S5
15.40 Dr. Knol erzählt. Egge Knol ein zweites Mal in Aktion.
16.00 Abschließende Worte von Reinder Smith
16.10 Häppchen und Getränke
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14.3.2010 von Peter Mioch.
Am 20. März 2010 wird in Groningen zum ersten Mal ein Tag der Groninger Sprache (Dag van de Grunneger toal), dem Gronings, veranstaltet. Organisiert wird dieser Tag vom Haus der Groninger Kultur, Stiftung Groninger Buch, Stiftung Groninger Sprache, Biblionet Groningen, Büro für Groninger Sprache und Kultur und dem Regional-Historischen Centrum Groninger Archive
Um was für eine Sprache handelt es sich beim Gronings eigentlich?
Eine gute Definition liefert Wikipedia (Zitat):
Gronings (Selbstbezeichnungen Grunnegs, Grönnegs oder Grunnegers) ist eine Sammelbezeichnung für die niedersächsischen Dialekte der Provinz Groningen in den Niederlanden. Das Gronings und die Dialekte Ostfrieslands, das Ostfriesische Platt, formen durch das gemeinsame friesische Substrat eine auffallende Untergruppe im niedersächsischen Dialektkontinuum. Das Gronings zeichnet sich durch seinen besonderen Akzent aus.
Der Begriff Gronings kann strikt geographisch definiert werden. Die Übergänge zu den Dialekten in Drenthe sind fließend. Um Zuidlaren, Peize und Roden werden die Dialekte auch meist als Gronings bezeichnet. Die Groninger Dialekte werden meist nach den Orten und Landstrichen benannt, in denen sie gesprochen werden, so etwa das Westerkwartiers, das Stadsgronings, das Kollumerpompsters, das Hogelandsters, das Oldambtsters, das Veenkoloniaals und das Westerwolds.
Die niedersächsischen Dialekte in Groningen sind im 15. Jahrhundert entstanden, als der Einfluss der Stadt Groningen auf die friesischen Ommelande stärker wurde und die sächsische Stadtsprache die alte friesische Sprache schnell überlagerte. Heute wird in Groningen nur noch in einigen Dörfern im Westerkwartier Friesisch gesprochen. Mittlerweile ist in der Stadt Groningen selbst der alte Stadtdialekt des Gronings fast verschwunden…
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gronings (Link zu weiteren Informationen über das Gronings-Ostfriesisch)
Dieser Tag der Groninger Sprache bietet die Möglichkeit die Regionalsprache Gronings kennenzulernen. Geboten wird ein Überblick über die in der Regionalsprache vorhandenen Bücher, Musik, Theater, DVDs, Filme, Künstler, ein spezielles Fernseh- und Radioprogramm.
Zeitschrift zum Tag der Groninger Sprache
Programm (Auszug):
- Eröffnung 11 Uhr - 11.20 Uhr, Eröffnungsrede hält Henk Bleker, Direktor der lokalen Rundfunkstation RTV Noord. Der Sänger Harry Niehof singt ein eigens für diesen Tag geschriebenes Lied.
- RTV Noord sendet Live von 10 Uhr - 12 Uhr das Radioprogramm “Noord op Stee” vom Tag der Groninger Sprache.
- Sprachmarkt von 11 Uhr - 17 Uhr: Groninger Sprach- und Kulturorganisationen, Musiker und Buchhändler präsentieren und stellen sich vor.
- Ausstellung von 11 Uhr - 17 Uhr: K. ter Laan
- Café Chantant Groninger Musik von 11.30 - 17 Uhr mit Wia Buze, Hans van der Lijke, Harry Niehof, Alex Vissering, Theatergruppe Waask und Westkant Stad.
- Vorträge über das Gronings von 11 Uhr bis 16.45 mit Hidde Feenstra, Joop van den Bremen und Martin Hillenga.
- Dokumentationen über Groninger Kultur, Geschichte, Sprache und Landschaft.
- Schnuppersprachkurse Gronings von 12 Uhr - 16.45 Uhr mit diplomierten Dozenten.
- Groninger Schriftsteller und Dichter lesen von 11.30 Uhr bis 16.30. Mit dabei sind Nienke Wisseman, Janneke Renkema, Tonko Ufkes, Jan Siebo Uffen, Jan Glas, Aly Freije, Melle Hijlkema, Klaas Duursma, Henk Puister und Nina Werkman.
Umfassende Online-Informationen über den Tag der Groninger Sprache : http://www.dagvandegrunnegertoal.nl/
Dag van de Grunneger toal
Samstag 20. März 2010
11.00 Uhr -17.00 Uhr
RHC Groninger Archieven,
Cascadeplein 4 im Zentrum von Groningen
Kontakt:
Huis van de Groninger Cultuur
Henk Scholte oder Margriet Dijk
0031 50 5992060 / 5992061
info@huisvandegroningercultuur.nl
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15.11.2009 von Peter Mioch.
Wenn das Weihnachtsfest gerade vorbei ist und das neue Jahr noch nicht angefangen hat, treffen sich im ostfriesischen Engerhafe in einem Gulfhof an zwei Tagen ganz unterschiedliche Musiker, um zusammen ihr Publikum zu unterhalten und zu begeistern.
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An diesem zweitägigen Festival zwischen den
Jahren werden folgende Musiker teilnehmen:
27.12.2009 ab 17 Uhr: Törf aus Groningen,
die Looping Brothers und An Rinn
28.12.2009 ab 19 Uhr 30: Linde Nijland und Bert
Ridderbos aus Groningen, das Otto Groote Ensemble
und das Auricher Trio Findling
Veranstaltungsort:
Verein Gulfhof Ihnen e.V.,
Kirchwyk 3, 26624 Südbrookmerland,
Tel.: 0049 (0)4942 4082,
info (@) gulfhof-ihnen.de
Die Folkband Törf gibt es seit mehr als dreißig Jahren. Die Musiker der Band blicken auf ein kreatives, vielseitiges Schaffen rund um die Groninger Kultur zurück. Gerade haben sie mit der CD “Schoon van de wind” ihr achtes Studioalbum herausgegeben. Mehr über Törf kann man auch hier in meinem blog nachlesen.
Die Looping Brothers haben sich der amerikanischen Bluegrass-Musik verschrieben. Sie zählen zu den besten Bands dieses Musikstils in Europa und werden als einer der wenigen Vertreter dieses Genres in Deutschland regelmäßig zu den großen Festivals in den USA eingeladen. In diesem Jahr ist ihre neue CD “Old World Pickin” erschienen.
Die fünf Musiker von An Rinn mit ihrem Sänger Brian Mc Sheffrey bieten seit 1993 Irish Folk vom Feinsten. Jüngst haben sie musikalisch neue Pfade hin zur internationalen Folkmusik eingeschlagen. Neuestes Ergebnis dieser Reise ist die aktuelle CD “All at sea“.
Linde Nijland wird von Multiinstrumentalist Bert Ridderbos begleitet. Sie hat sich international in der Folkszene einen Namen gemacht. Besonders in jüngster Zeit ist sie mit ihren Interpretationen von Liedern der legendären Fairport Convention Sangerin Sandy Denny aufgefallen. In diesem Zusammenhang trat sie auch auf dem All Star Fairport Convention reunion Konzert am 18. Juli 2009 in der Barbican Hall in London auf.
Das Otto Groote Ensemble hat sich in den letzten Jahren mit seiner stimmungsvollen Musik und engagierten, anspruchvollen Texten in die Herzen zahlreicher Konzertbesucher gespielt. Gerade ist die neue CD “De anner Steerns an d’Heven” erschienen.
Der Auftritt der Auricher Gruppe Findling wird eine Premiere sein. Die Musiker der Band haben vorher schon in unterschiedlichen Konstellationen Musik gemacht. In diesem Jahr haben sie sich zur Formation Findling zusammengetan.
Diese beiden Konzertabende in Engerhafe versprechen ein ganz besonderes Konzerterlebnis, die an Folkmusik Interessierte Zeitgenossen auf keinen Fall verpassen sollten. Ostfriesland ist um ein jährliches Event reicher geworden!
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15.11.2009 von Peter Mioch.
Im März diesen Jahres berichtete ich bereits über den Toonkunstkoor Bekker. Am Samstag, den 28. November 2009 bietet sich wieder einmal die Gelegenheit, den Chor live zu erleben.
Auf dem Programm stehen Werke von Johannes Brahms und Felix Mendelssohn Bartholdy.
Programm:
Brahms: Ein Deutsches Requiem, op. 45
Mendelssohn: Verleih’ uns Frieden
Brahms: Geistliches Lied
Mendelssohn: Hör mein Bitten
Mendelssohn: Orgelwerke,
Teile aus den Sonaten 1 und 3
Dirigent
Geert-Jan van Beijeren Bergen en Henegouwen
Begleitung
Elles van der Heiden und Siebert Nix, Klavier
Eeuwe Zijlstra, Orgel
Veranstaltungsort: Groningen Martinikerk, am
Samstag, den 28. November 2009 um 20 Uhr.
Karten können über die Homepage des Chores
bestellt werden.
Nähere deutschsprachige Informationen über den Chor finden Sie hier. Um Kontakt zum Chor aufzunehmen, nutzen Sie bitte die Homepage des Chores.
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8.11.2009 von Peter Mioch.
Auch in diesem Jahr haben sich Henk Scholte, Linde Nijland und Bert Ridderbos wieder vorgenommen, ihre Zuhörer mit ganz besonderen Liedern in einem jeweils einzigartigen Ambiente zu verzaubern.
Zum überwiegenden Teil werden sie mit Ihrem Programm in Kirchen in der Provinz Groningen auftreten. Eine ideale anheimelnde Umgebung für die Lieder, die sie zu Gehör bringen.
Foto: Jos Rietveld
Bereits im Jahr 2007 hatte ich über die Konzerttour Winterlieder berichtet. Hier können Interessierte mehr über dieses Projekt erfahren!
Fotos von vergangenen Auftritten, die einen Eindruck von der Atmosphäre während der Konzerte vermitteln, kann man sich auf der Internetseite www.winterliederen.nl ansehen.
Hier die aktuellen kommenden Konzerttermine:
15. November 2009, in der 1515 erbauten Kirche von Scheemda, Torenstraat 1, 9679 BN Scheemda, Beginn: 15 Uhr
22. November 2009, Kirche in Niebert, Molenweg 90, 9365 PG Niedert, Beginn 15 Uhr
29. November 2009, Kirche Garmerwolde , Beginn: 15 Uhr
11. Dezember 2009, Kirche Obergum / Winsum , Beginn: 20:30 Uhr
13. Dezember 2009, Kirche Oosterwijtwerd, Dorpstraat 29, Beginn 14:30 Uhr
19. Dezember 2009, Kirche Oldenzijl , Beginn 20 Uhr
20. Dezember 2009, Theater Geert Teis, Stadskanaal, Geert Teisplein 2, 9501 VL Stadskanaal, Beginn 15 Uhr
16. Januar 2010, Ev. luth. Kirche Pogum, Kirchring 2, 26844 Jemgum/Pogum
17. Januar 2010, Kirche Nieuw-Scheemda, Hamrikkerweg 27, 9943 PA Nieuw Scheemda, Beginn: 14:30 Uhr
Wer Fragen zu diesem Projekt hat, wende sich bitte an Bert Ridderbos: bert (@) noordfolk.nl
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27.10.2009 von Peter Mioch.
Am 5. November 2009 erscheinen zwei neue Gedichtbände, die in Den Haag vorgestellt werden. Bei den Büchern mit den Titeln Vogelvluchtsprookjes (Vogelperspektivmärchen) von Jet Crielaard und Ik ben een stad ommuurd door dromen (Ich bin eine Stadt, mit Mauern aus Träumen drumherum) von Guido Utermark handelt es sich jeweils um das Debüt der beiden Autoren.
Im Frühjahr 2009 begann der Verlag “De Witte Uitgeverij” damit, eine neue Serie mit dem Titel “Haags Fris” zu verlegen. Herausgegeben werden unter diesem Titel Debüt-Gedichtbände von Haager Dichtern. Der Verlag schreibt zu den aktuellen Neuerscheinungen: “Beide Dichter schreiben Gedichte, die, durch eine Brille betrachtet, den Lesern eine völlig andere Sicht auf die Wirklichkeit ermöglichen. Da ist einerseits der melancholische Absurdismus von Guido Utermark und demgegenüber die Märchenwelt von Jet Crielaard.”
Guido Utermark veröffentlichte in den vergangenen Jahren im Passionate Magazine. Man konnte bei ihm auch Gedichte via Email abonnieren.
In dem erwähnten kommende Woche neu erscheinenden Gedichtband observiert und zerlegt Guido Utermark die Welt oft mit wenig Worten und reichlich Gefühl für Ironie, Zynismus und der Absurdität des Lebens.
Titel des Buches: Ik ben een stad ommuurd door dromen
Autor: Guido Utermark
Verlag: De Witte Uitgeverij
www.witte-uitgeverij.nl
Umfang: 60 S., Sprache Niederländisch,
Preis € 8,50 , ISBN 978-90-78809-96-8
Bestellungen: www.witte-uitgeverij.nl (Bestelnummer WUPOHF0002) oder über den Buchhandel.
Jet Crielaard ist Dichterin, bildende Künstlerin und Erfinderin des Luftschreibens. In ihren Gedichten kreiert sie ein fröhliches eigenes Universum, worin auf spielerische und dadaistische Weise seltsame Figuren wie der Einsamkeitsschmuggler und das Handkaninchen auf der Bildfläche erscheinen. Die Atmosphäre, die sie in ihren Gedichten schafft, wird durch eigene Zeichnungen in ihrem Buch unterstrichen.
Von Jet Crielaard erschienen bereits Gedichte in den Literaturzeitschriften Revisor und De Brakke hond.
Titel des Buches: Vogelvluchtsprookjes
Autorin: Jet Crielaard
Verlag: De Witte Uitgeverij
www.witte-uitgeverij.nl
Umfang: 70 S., Sprache Niederländisch,
Preis € 8,50, ISBN 978-90-78809-97-5
Bestellen www.witte-uitgeverij.nl (Bestellnummer WUPOHF0003) oder über den Buchhandel.
Präsentation der Bücher in Den Haag am 5. November 2009 in ”De Regentenkamer“, Lange Beestenmarkt 106-108, um 20 Uhr, Präsentation: Diann van Faassen. Die Autoren werden anwesend sein und aus ihren Büchern lesen.Links zu diesem Beitrag:
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25.10.2009 von Peter Mioch.
Das Zentrum für Regionalgeschichte Stadskanaal (Streekhistorisch Centrum te Stadskanaal) ist am 1. November 2009 der Ort für eine Veranstaltung, in deren Mittelpunkt einer der wichtigsten Dichter aus der Provinz Groningen steht.
Simon van Wattum (1939-1995) war Journalist, Schriftsteller und Dichter. Als gebürtiger “Knoalster” (Stadskanaal) machte er sich für die Regionalsprache Gronings stark.
Anfang des Monats wurde in der Öffentlichen Bibliothek in Stadskanaal bereits ein Raum eröffnet, in dem man sich über die Regionalliteratur der Provinzen Groningen und Drenthe informieren kann. Basis für die Informationen, die in diesem Raum bereitgestellt werden, sind die Bestände der Bibliothek und des Zentrums für Regionalgeschichte. Seit seiner Eröffnung trägt der Raum den Namen Streekkamer Simon van Wattum. Auch wurde aus Anlass der Eröffnung feierlich eine Büste von Simon van Wattum enthüllt und in dem Raum aufgestellt.
Im Zusammenhang mit der Würdigung von Simon van Wattum als einen der besten Dichter Groningens wird Henk Scholte, seines Zeichens Berater beim Haus der Groninger Kultur, Rundfunkmoderator und Sänger der beliebten Folkband Törf, am 1. November 2009 ergänzend über das umfangreiche Werk und das Leben von Simon van Wattum berichten. Er wird auch aus dem Werk von Simon van Wattum lesen.
Henk Scholte ist Kenner der Poesie und Prosa von Simon van Wattum. Er wird detailreich über sein Leben und Werk erzählen. Etliche Gedichte von Simon van Wattum wurden von der Folkband Törf vertont. Henk Scholte wird am kommenden Sonntag auch einige dieser Lieder vortragen. Hierbei lässt er sich von Bert Ridderbos, der eine Ausbildung in klassischer Gitarre am Konservatorium in Zwolle genoss, musikalisch begleiten.
‘Henk Scholte over Simon van Wattum, zijn werk en zijn leven’, muzikaal begeleid door Bert Ridderbos.
Datum: Sonntag, 1. November 2009, Beginn 14.30 Uhr
Ort: Streekhistorisch Centrum te Stadskanaal
Adresse: Ceresstraat 2, 9502 EA Stadskanaal
Eintritt: € 3,50 / Ermäßigt € 2,00
Reservieren Tel.: 0031 599 612649 info@streekhistorischcentrum.nl.
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31.7.2009 von Peter Mioch.
Vor ein paar Tagen fand ich in meinem Postfach eine E-mail mit einer interessanten Veranstaltungsankündigung. Am 15. August 2009 wird in Den Haag zum neunten Mal die Veranstaltung “Poesie an der Waterkant” stattfinden. Diesmal wird der Gedichtband “Met beide voeten in de modder - Deel 2/Mit beiden Füßen im Modder - Teil 2” vorgestellt.
Autoren des Gedichtbandes sind:
Andy Willoughby & Bob Beagrie - Dichter und Dramatiker aus Eston in Middlesbrough (UK). Dort leitet er zusammen mit Bob Beagrie den Verlag Ek Zuban. Mit dem Pamphlet The Wrong California war er 2003/04 Poesiepreisträger der Stadt Middlesborogh.
Guido Utermark - Dichter und Erfinder von “Poesie per mail” : ein halbes Jahr lang jede Woche ein Gedicht per E-mail. Er publizierte Poesie unter anderem in Krakatau, Passionate Magazine, Komkomer & Kwel, Schoon Ship.
Henk van Zuiden - Wohnt seit mehr als 30 Jahren in Den Haag. Ein Dichter, der auch zahlreiche Anthologien zusammengestellt hat und außerdem Tierschützer ist.
Eva Meijer - Dichterin, Singer/Songwriterin (die mit ihrer Musik durch die Niederlande tourt, aber auch durch England, die USA, Deutschland und Belgien - Hörproben).
Diann van Faasen - Wohnt seit 21 Jahren in Den Haag. Ihr Debüt als Dichterin hatte sie 1991 mit dem Gedichtband “Driemaaldaags” . Es folgten weitere Bücher. Sie organisiert zudem Literaturveranstaltungen und Poesie-Workshops.
Die Autoren werden auf der Veranstaltung Gedichte aus ihrem Buch lesen.
Eingeladen zu dieser Veranstaltung hat der Haager Stadtdichter Harry Zevenbergen. Auch für den zweiten Gedichtband dieser Art bat er im letzten Jahr fünf Dichter aus Den Haag, eine Woche lang an einem besonderen Platz ihrer Wahl in der Stadt als “Dichter vor Ort” zu verweilen.
Während dieser Zeit sollten sie mit einem Tagebuch, Fotos und einer Reihe von Gedichten ihre Eindrücke und Beobachtungen festhalten. Die beteiligten Dichter sollten einen Blick hinter die Kulissen werfen und einen Einblick in Orte geben, zu denen ein Außenstehender so schnell keinen Zugang hat.
Andy Willoughby & Bob Beagrie waren auf den Spuren von England, Guido Utermark begleitete den Theaterbetrieb im Theater Zeebelt, Henk van Zuiden fuhr zusammen mit seinem Husky in der Haager Straßenbahn und in Bussen, Eva Meijer half im Vogelasyl De Wulp und Diann van Faasen ”ging auf den Strich” in die Doubletstraat / Geleenstraat.
Bibliographische Angaben zum Buch: Met beide voeten in de modder 2, Maassluis: Uitgeverij De Brouwerij, ISBN 978-90-78905-37-0, € 17,50.
Veranstaltungsort und Zeit: Poëzie aan de Waterkant 2009 - Boekpresentatie Dichter op Locatie - Met beide voeten in de modder 2 , 14 Uhr - 17 Uhr, Eintritt Frei, Theeschenkerij en Roeibotenverhuur De Waterkant, Westbroekpark t/o Haringkade, Den Haag, Niederlande.
Soweit die Veranstaltung und das neue Buch, so gut bis hierhin.
Beim Lesen der Anküngung drängte sich mir eine Frage auf. Der Stadtdichter lädt ein. Was ist denn eigentlich ein Stadtdichter?
Inzwischen habe ich mich schlau gemacht.
In den Niederlanden und Flandern gibt es Stadtdichter, die in dieser Funktion bei einer Stadtgemeinde angestellt sind. Sie schreiben im Auftrag der Stadt Gedichte für besondere offizielle Anlässe und Feierlichkeiten. Sie können mit ihren Gedichten aber auch aktuelle Neuigkeiten ihrer Stadt auf eine humorvolle, kritische oder verfremdende Weise thematisieren. Stadtdichter lesen ihre Gedichte auf offiziellen Veranstaltungen und publizieren sie regelmäßig für die Einwohner ihrer Stadt.
Der Stadtdichter hat außerdem die Aufgabe, auf möglichst vielseitige Art und Weise die Poesie in seiner Stadt zu fördern. Stadtdichter haben diese Funktion meist ein, oft aber auch zwei Jahre, manchmal sogar drei oder mehr Jahre inne. Sie können sich für diese Aufgabe bei der jeweiligen Stadt bewerben und werden, bei meist mehreren Bewerbern, durch eine Jury im Auftrag der Stadt ausgewählt und zum Stadtdichter ernannt.
Das erste Mal wurde in den Niederlanden in Venlo am 1. Januar 1993 ein Stadtdichter, genau genommen ein Stadtdichterin (Emma Crebolder) für ein Jahr angestellt. In Venlo sollte es aber der/die einzige (r) StadtdichterIn bleiben.
Ihr folgten aber Stadtdichter in vielen weiteren Städten der Niederlande und Flandern. Eine Übersicht über Städte und ihre Stadtdichter können auf der Online Poesiezeitschrift Rottend Staal Online eingesehen werden.
In diesem Jahr wurden, um nur zwei Beispiele zu nennen, für die Städte Groningen und Enschede folgende neue Stadtdichter ernannt:
In Groningen wurde für den Zeitraum 2009 bis 2010 zum ersten mal eine Frau, nämlich Anneke Claus zur neuen Stadtdichterin ernannt. Bekanntgegeben wurde die Ernennung auf dem jährlich im Januar stattfindenden Poesiefestival Poëziemarathon Groningen . Anneke Claus löst den bisherigen Stadtdichter Rense Sinkgraven ab. Sie setzte sich gegen dreizehn weitere Bewerber durch. Die Position ist mit € 5000 jährlich dotiert.
In Enschede wurde der Dichter Frank Wijering 2009 für ein Jahr zum Stadtdichter ernannt. Nominiert waren drei Dichter: Marie-Gabrielle Manche, Moes Wagenaar und Frank Wijering. Die nominierten Dichter haben je zwei Gedichte eingereicht, daraus hat eine Jury anonym ein Gedicht zum Gewinnergedicht 2009 gewählt. Die Position ist mit € 1500 dotiert.
Im letzten Jahr wurde übrigens in Antwerpen die in Deutschland sehr bekannte und beliebte Kinder- und Jugendbuchautorin Joke van Leeuwen zur Stadtdichterin ernannt. Als Stadtdichterin veröffentlicht sie ihre Stadtgedichte auf einer besonderen Internetseite.
In mehr als 35 niederländischen und flämischen Städten gibt es heute Stadtdichter. Ich finde, das ist eine schöne Form, der Poesie Flügel zu verleihen. Es ist auch ein sinnvoller Beitrag von offizieller Seite, damit Dichter und ihre Werke mehr Raum in der Gesellschaft einnehmen können.
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8.3.2009 von Peter Mioch.
Die Stiftung Folk Groningen (Stichting Folk Groningen) und das Kulturzentrum “De Oosterpoort” bieten am Samstag, den 21. März 2009 um 20 Uhr unter dem Titel “De Avond van de Vlaamse Intieme liedkunst” die Möglichkeit, zwei flämische Künstler kennen zu lernen oder wieder zu entdecken.
Um ehrlich zu sein, mir war von den in der Pressemitteilung der Stichting Folk Groningen angekündigten Musikern als einziger Lieven Tavernier ein Begriff. Kennenlernen durfte ich diesen bekannten flämischen Musiker durch einen befreundeten Musiker aus Aachen. Dirk Schulte hat das bekannte von Lieven Tavernier geschriebene und komponierte Lied “De Fanfare van Honger en Dorst” ins Deutsche übersetzt und nachgedichtet. “Die Fanfare von Hunger und Durst” ist auf seiner CD “Werkspuren 1/2005 : Wolken zählen“ erschienen. Dirk Schulte schreibt zu diesem Lied : “Als mir 1996 ein Freund aus Belgien diesen Song vorspielte, war ich berührt, weil er auch einen Teil meiner eigenen Geschichte als Straßenmusiker beschreibt”.
Das ist einer meiner Beweggründe um hier für diese außergewöhnliche Veranstaltung zu werben und jedem, der an flämischer Liedkunst interessiert ist, diese Veranstaltung wärmstens ans Herz zu legen. Ich habe die im Pressetext enthaltenen Informationen über die teilnehmenden Künstler frei ins Deutsche übersetzt. Am Ende des Beitrages habe ich wieder relevante Links zusammengestellt. Ich bitte um Beachtung! Darunter sind auch einige Hörproben zu den Künstlern auf YouTube.
Jetzt aber zu den Künstlerportraits aus dem Pressetext:
Soetkin Collier Quartett
1996 stand Soetkin Collier mit 19 Jahren als Sängerin von Lais auf der Hauptbühne des legendären belgischen Dranouter Folkfestivals. 1997 gründete sie zusammen mit vier Musikern die Folkband Ambrozijn. Danach nahm sie Unterricht für klassischen Gesang an der Musikakademie in Gent.
1999 ging Soetkin für ein halbes Jahr nach Schweden, um an der Stockholmer Universität zu studieren. Außerdem nahm sie Gesangsunterricht an der Folkmusikhögsskolen und wurde u.a. von Malin Foxdal und Lena Willemark unterrichtet. Als Sängerin trat sie in diesem Zeitraum vor allem als Duo “Soetkin Collier und Tom Theuns” mit Gitarrist Tom Theuns zusammen auf. Sie spielten Traditionals und eigene Kompositionen in Niederländisch, Französisch und Schwedisch.
Seit 2002 ist Soetkin feste Sängerin der belgischen Band Urban Trad, die 2003 den zweiten Platz im Eurovision Songcontest gewonnen hat. Die Band nahm an großen Festivals auf nationaler und internationaler Ebene teil und hat bisher drei CDs veröffentlicht: One o Four, Kerua und Elem. Die vierte CD erschien im März 2007.
Soetkin ist außerdem Sängerin bei Floes, gegründet von Texter und Zitterspieler Guido Piccard. Momentan arbeitet die Band an einem Projekt über die sozialen Bedingungen im Flandern des neunzehnten Jahrhunderts und Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts.
Januar 2007 ist Soetkins erste Solo CD ”Nocturne” erschienen. Darauf bringt sie Lieder über Liebe, Verzweiflung und Vertrauen in einer romantisch verträumten Stimmung zu Gehör.
In Groningen tritt Soetkin Collier in folgender Besetzung auf:
Soetkin Collier – Gesang
Tom Theuns – Gitarre
Didier Francois – Nickelharfe
Fons van Hamel – Kontrabass und Bassklarinette
Lieven Tavernier und Freunde
Für ein breites Publikum wurde der Name Lieven Tavernier erst bekannt, als Jan de Wilde für seine CD Héhé (1991) nicht weniger als drei Lieder von Tavernier in das kollektive Bewusstsein der Belgier sang. Es waren die drei Lieder Eerste Sneeuw (Erster Schnee), De verdwenen Karavaan (Die verschwundene Karawane) und das ultimative Lied der Stadt Gent, De Fanfare van Honger en Dorst (Die Fanfare von Hunger und Durst).
Viele wurden neugierig auf diesen Lieven Tavernier, aber er verschwand danach von der Bildfläche oder besser gesagt aus dem Scheinwerferlicht der Bühne. Bei den späteren seltenen Auftritten von Tavernier waren die Eindrücke des Publikums einhellig: schöne Lieder, aber warum muss er unbedingt Lieder von de Wilde singen.
Erst 1995 sollte er wieder als Singer/Songwriter mit der CD “Doe het licht”, in einer Produktion von Patrick Riquelle in Erscheinung treten. Fast acht Jahre nach Erscheinen von “Doe het licht” erschien “Ilja” . “Warum hat das so lange gedauert?” fragten viele sich besorgt. Warum ging das so schnell? war Taverniers Gegenfrage. Andere jagen wie ein Wirbelwind von einer CD zur anderen (siehe beispielsweise Jan de Wilde). Lieven Tavernier aber betrachtet den Zeitraum von zehn Jahren als einen kaum hörbaren Hauch im großen Wind der Zeit.
Hinter dem rätselhaften Titel “Ilja” (do not ask, my friend, do not ask…) verbergen sich elf Lieder, die als sehr alte Flaschen im Dunkeln gelegen haben, ab und zu wurden sie umgedreht und es legte sich der Staub der Zeit auf die kaum lesbaren Titel und Jahreszahlen nieder. Es hat Tavernier nie gestört, dass er seine Songs schrieb, in eine Schublade legte und sich nie mehr nach ihnen umsah. Lass andere nur fröhlich wiehern und zum Mitmachen gezwungen sein. “Kabul” wurde vor nicht weniger als zwanzig Jahren geschrieben, sagte Tavernier, “wenn sie verstehen, was ich meine”.
Ende vorigen Jahres erschien die vierte CD von Lieven Tavernier. Titel: Wind & Rook.
In Groningen tritt Lieven Tavernier in folgender Besetzung auf:
Lieven Tavernier und Sarah dHondt - Gesang
H.T.Roberts - Bassgitarre, Gitarre, Mandoline
Niels Delvaux - Schlagzeug
Gijs Hollebosch - Gitarre, Dobro, Mandoline
Bruno Deneckere - Gitarre, Banjo
Veranstaltungsort: Kulturzentrum “De Oosterpoort” Groningen, Samstag, den 21. März 2009 um 20 Uhr. Eintritt: 16 Euro. Titel der Veranstaltung: “De Avond van de Vlaamse Intieme liedkunst”
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18.11.2008 von Peter Mioch.
Unter dem Ausstellungstitel Stijl – 17 jaar spraakmakende aanwinsten werden im Verbindungsgebäude zwischen der Koninklijken Bibliotheek (Nationalbibliothek der Niederlande) und dem Nationaal Archief (Nationalarchiv), in der sogenannten Niederlandeetage (De Verdieping van Nederland), 60 zwischen 1991 - 2008 erworbene Spitzenexponate ausgestellt. Anlass für die Ausstellung ist der scheidende Direktor Dr. Wim van Drimmelen, der am 17. November 2008 in den wohlverdienten Ruhestand geht. Während seiner Amtszeit wurden die ausgestellten Stücke angeschafft.
Darunter befindet sich die legendäre Gruuthuse-Handschrift (ca. 1395-1408). Dieses Werk ist in der Hochzeit der mittelalterlichen Kulturgeschichte der Niederen Lande entstanden und befand sich bis vor kurzem noch in Privatbesitz. Es zählt zu den aktuellen Neuanschaffungen der Bibliothek aus dem Jahre 2007. Die Gruuthuse-Handschrift wurde vollständig digitalisiert und kann auch über die Homepage der Bibliothek eingesehen werden.
Blattseite 28r der auch in der Ausstellung gezeigten Gruuthuse-Handschrift mit dem Egidiuslied, siehe rechts unten (© Foto: Koninklijke Bibliotheek, Den Haag).
Das Trivulzio Getijdenboek (Trivulzio Gezeitenbuch, ca.1470) galt lange Zeit als verschollen und gehört zu den wertvollsten privaten Schenkungen, die jemals einer kulturellen Institution gemacht wurden. Diese Handschrift war Teil der berühmten Sammlung der Fürsten Trivulzio.
Aus den sechziger und siebziger Jahren werden Dokumente der so genannten Provo-Beweging ausgestellt. Die Provobewegung entstand 1965 in Amsterdam. Die Kommunikation unter den Mitgliedern verlief über zahlreiche Publikationen in kleiner Auflage und wurde vielfach auf der Matrizenmaschine hergestellt. Die Sammlung enthält viele äußerst obskure Titel wie die Stakkerkrant, Bijou Funnies und auch De koerant met de beterre nietjes.
Neben vielen weiteren interessanten Exponaten wird auch der Fabrieksbode, eine Mitarbeiterzeitung der DSM (Niederlassung Delft), ausgestellt. Mit seinen 121 Jahrgängen (1882-2001) ist es die am längsten erschienene Mitarbeiterzeitschrift eines Unternehmens weltweit. Diese Zeitschrift spielte lange Zeit eine wichtige Rolle bei der Stärkung von gegenseitigen Kontakten zwischen den Arbeitnehmern und der Geschäftsleitung.
Die in dieser Ausstellung gezeigten eindrucksvollen Bücher, Zeitschriften, Einbände und Handschriften sind nur die Spitze eines Eisberges. Die Sammlung der Koninklijken Bibliotheek wächst jährlich um 180000 gedruckte und digitale Publikationen. In den letzten 17 Jahren, der Zeitraum, aus dem in dieser Ausstellung einige Stücke gezeigt werden, ist der Bestand um 3 Millionen Einheiten gewachsen. Gezeigt werden bekannte und unbekannte, alte und neue, extrem seltene und ganz normale Stücke.
Die Ausstellung Stijl – 17 jaar spraakmakende aanwinsten läuft vom 16. November 2008 bis zum 18 Januar 2009.
De Verdieping van Nederland (Niederlandeetage) ist sieben Tage in der Woche geöffnet. Eintritt frei.
Öffnungszeiten:
Montag: 12 Uhr - 17 Uhr
Dienstag 9 Uhr - 20 Uhr
Mittwoch bis Samstag 9 Uhr - 17 Uhr
Sonntag 12 Uhr - 17 Uhr
Besucheradresse: Prins Willem Alexanderhof 5, Den Haag
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