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Oktober 2006
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Archive für Oktober 2006

Musik aus Südafrika

Wo kann ich südafrikanische Musik bestellen? Bei Amazon.de gibt es eine kleine Auswahl von Titeln der Interpreten Miriam Makeba, Johnny Clegg, Ladysmith Black Mambazo und Abdullah Ibrahim.

In Südafrika gibt es eine umfangreiche und vielseitige Musikszene. Bei verschiedenen Anbietern besteht die Möglichkeit, CDs Online zu bestellen oder sich sogar einzelne Songs gleich (gegen cash) herunter zu laden. Ich möchte zwei Anbieter vorstellen, die Euch eine neue Musikwelt erschließen.

  • One World Cyber Music Store Dieser Musikladen führt nahezu alle südafrikanischen Interpreten. One World ist der umfangreichste Musikladen mit südafrikanischer Musik im Netz (soweit mir bekannt ist). Die Lieferung erfolgt schnell, problemlos und direkt aus Südafrika. 
  • Rhythm Records Online Rhythm Records ist ein südafrikanischer Onlineshop. Man kann entweder eine CD bestellen oder sich ganze CDs oder einzelne Songs (gegen cash) runterladen. Das Angebot an Interpreten (z.B. Vailant Swart, Amanda Strydom, Koos Kombuis, Gert Bekker), die in Afrikaans singen, wächst rasant.

Wenn ihr andere Bezugsmöglichkeiten südafrikanischer Musik kennt, schreibt bitte einen Kommentar!

Linktipp: Tonnis’ boukenhouk

Tonnis Bücherecke verzeichnet seit 1999 Online Medienneuerscheinungen aus den Provinzen Groningen, Drenthe und dem niedersächsischen Ostfriesland. Aktuell befinden sich 858 Titel in der Datenbank.

Das Verzeichnis ist in folgende Kategorien eingeteilt:

Für alle, die sich für Bücher, bzw. Medien aus und über den/die genannten Regionen interessieren, ist dieses Spezialverzeichnis eine wahre Fundgrube. Träger dieses Onlineverzeichnisses sind die Rijksuniversiteit Groningen und die Universiteitsbibliotheek Groningen. Tonnis Musschenga versorgt es regelmäßig mit neuen Einträgen. 

Digitales Poparchiv für die Provinz Groningen

Am Samstag, den 18. November 2006 ist es soweit. Anlässlich des Poparchiv Groningen Tages eröffnet der durch die schon legendäre Groninger Band Ro-d-Ys bekannte Sänger Harry Rijnbergen die neue Internetplattform http://www.poparchiefgroningen.nl/ .

Die Eröffnung dieser neuen Webseite am Poparchiv Groningen Tag (Poparchief Groningen Dag)  wird durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm begleitet. Groninger Bands werden auftreten. Verschiedene Filme werden gezeigt und Ausstellungsstücke zur Popmusik werden gezeigt.

Der Poparchiv Groningen Tag und das Poparchiv Groningen sind eine Initiative des Audiovisuellen Archives Groningen (GAVA - Gronings Audiovisueel Archief) und der Groninger Archive (RHC Groninger Archieven). Diese beiden Institutionen haben bei der Planung und Realisierung eng mit dem Huis van de Groninger Cultuur und mit Koen van Krimpen vom Dossier Popmusik Groningen zusammengearbeitet.

Sammlungen von unter anderem Vera, Simplon, Popbüro und Koen van Krimpen, die in den Groninger Archiven schon vorhanden waren, bilden die Grundlage für die neue Webseite Poparchief Groningen. Das Material besteht überwiegend aus Postern, Flyern und Tonträgern.

Auf der Webseite kann sich der Besucher über die Geschichte der Musikkultur der Stadt und der Provinz Groningen informieren. Zudem werden aktuelle Informationen über heutige Musiker und Popbühnen geboten.

Das Poparchief Groningen soll eine interaktive Seite werden. Neben dem Auffinden bestimmter Informationen wird beispielsweise die Möglichkeit geboten, eigene Erfahrungen mit oder über eine bestimmte Periode oder bestimmte Bands mittels Kommentar hinzuzufügen. Auch heutige Bands können sich selbst vorstellen oder aktuelle Informationen über sich in die Seite einstellen.

Der Poparchiv Groningen Tag findet am Samstag 18. November 2006, von 13 Uhr bis 17.30 Uhr in den RHC Groninger Archieven, Cascadeplein 4, Groningen statt.

Link: Poparchiv Groningen

Quelle: Pressemitteilung RHC Groninger Archieven 

Internationales Ambiente mit Musik aus Friesland

Die von dem in Sneek lebenden friesischen Sänger, Gitarristen, Keyboarder und Komponisten Herman Woltman gegründete niederländische Band SoulDada, brachte im September 2005 ihre Debut-CD heraus und findet damit in den Niederlanden landesweit Beachtung.

Der Name SoulDada wurde vom portugiesischen Begriff -saudade- abgeleitet.

Einerseits knüpft dieses Album mit seinen melancholischen Liedern über Abschied, Sehnsucht und Wehmut inhaltlich an dieses spezielle Gefühl an, dass sich so ausdrucksstark in dem portugiesischen Wort -saudade- manifestiert. Andererseits stand dieses Gefühl nicht zufällig Pate bei dieser Produktion, sondern verdankt ihre Berücksichtigung den Texten, Kompositionen und durchdachten Arrangements von Herman Woltman.

Die Arrangements sind nicht traurig, wie man vielleicht annehmen könnte, sondern heben die Stimmung oder bilden die gewünschte Abrundung zu den melancholischen Texten.

SoulDada bereichert und interpretiert dieses -saudade- Gefühl durch unterschiedliche Musikstile. Beim Hören der CD begegnen wir dem Fado, Soul, Jazz, Funk, Rock, BossaNova, Samba und dem Chanson. Das breite Spektrum an gespielten Instrumenten und sehr gute Musiker machen diese Vielseitigkeit möglich. Die Musikstile und die eingesetzten Instrumente verleihen dem Album ein internationales Ambiente.

Und ganz so, als wolle Herman Woltman mit seiner Band und den beteiligten zehn Gastmusikern dieses internationale Ambiente noch unterstreichen, finden sich Lieder auf der CD, die in Friesisch, Niederländisch, Französisch und Englisch geschrieben wurden und gesungen werden.

Diese bislang nur regional bekannte CD hat überregionale Beachtung verdient, auch über die Grenzen der Niederlande hinweg.

Für die Aufnamen zur CD waren SoulDada: Herman Woltman (Gesang, Akustikgitarre, E-Gitarre, Fadogitarre und Keyboard) und außerdem noch Wytse van der Meer (Gesang, E-Bass, Kontrabass), Janna Koussios (Gesang), Lydia van der Meer (Gesang), Cathrienus Herrema (Querflöte, Tenorsaxophon, Sopransaxophon) und Paul Bergman (Piano und Synthesizer) dabei. 

Als Gastmusiker wirkten mit: Meindert van Slooten (Percussion), Marnix Stassen (Percussion), Rutger Hoorn (Schlagzeug), Carel van Leeuwen (Schlagzeug), Marcel Prins (Geige und Violine), Herman Peenstra (Akkordeon), Carlo de Wijs (Hammondorgel), Jeroen Devilé (Posaune), Joep van Rhijn (Trompete) und Johan Keus (E-Gitarre).

Der Produzent Hans Wijnbergen setzte in seinem Studio das I-Tüpfelchen auf diese Produktion. Als Hörer der CD ist man ganz nah bei den Musikern.

Titelliste:

souldada

  1. De Maan (Der Mond)
  2. De Karawaan
  3. Tsjuster oer it waad
  4. Mearkelân
  5. Silveira Marisé
  6. Dig it up
  7. Rode Wijn
  8. Isabelle
  9. Salsabern
  10. Acid
  11. Free
  12. Fillette

Heute sind SoulDada:

  • Anne Lie-Persson (Gesang) ist Schwedin und kam 1992 in die Niederlande, um am Musikkonservatorium Groningen Gesang zu studieren. Nach ihrem Studium war sie drei Jahre lang die erste Sängerin bei verschiedenen Musicals. Gegenwärtig singt Anne-Lie bei SoulDada und bei den Gruppen Soul Vaccination und der Nightshift Partyband mit. 
  • Wytse van der Meer (Bassgitarre) und seine Schwester Lydia haben außerordentlich viel zur musikalischen Gestaltung von SoulDada beigetragen. Schon mit vier Jahren haben beide zu Hause drei oder vierstimmig gesungen. Wytse macht Musik in Schulen, gibt Jazz Workshops und hat mit Jan Akkerman und Madeline Bell zusammengearbeitet.
  • Cathrienus Herrema (Saxofon) Cathrienus Herrema ist passionierter Jazzmusiker. Er improvisiert mit seinem Saxophon gerne zur Musik von John Coltraine und Stan Getz. Mit fast allen Saxofonarten und einer Querflöte spielt er sich bei SoulDada die Seele aus dem Bauch.
  • Herman Woltman (Gesang, Gitarre) kommt aus einer kunstsinnigen Familie. Komponieren und musizieren ist für Herman ein natürlicher und logischer Prozeß. Nach seinem Studium am Konservatorium gründete er die Gruppe Saudade. Herman komponierte außerdem zwölf Lieder für die Gruppe Spoetnik und ihre CD Skylge. Neben dem musizieren in den Soul/Funk Gruppen Halfasoul und de Scandals wurde er mit weiteren Kompositionen beauftragt. Kompositionen für die friesischsprachige CD Rûnom mit Texten von Baukje Wytsma sind das Ergebnis. Im Jahre 2000 gründete er zusammen mit Janna van der Honing (Gesang) das Duo ”Om Utens” und gewann mit “Om Utens” während des friesischen Songfestivals Liet 2002 eine Theatertour durch friesische Städte. Kompositorisch hat Herman Woltman auch an der friesischen Fado CD Sielesâlt von Nynke Laverman einen großen Anteil. 2006 spielt Hermann auf der neuen CD von Nynke Laverman  “De maisfrou” und der neuen Brel CD (Brel auf Friesisch) von Douwe Heeringa mit.
  • Paul Bergman (Keyboard/Akkordeon) ist auch Keyboarder und Akkordeonist bei den Gruppen Spanner, Syb & Band und GroeV. Neben seiner Zauberkiste Fantom x6 ist das Akkordeon sein liebstes Instrument.
  • Bas Boema (Schlagzeug) wird nie genug davon bekommen, Schlagzeug spielen. Er haucht der Musik von SoulDada Leben ein. Ein Konzert von Prefunktery Sniff, bei denen er auch mitspielt, ist ein muß für jeden Musikliebhaber.

Einige weiterführende Links zu diesem Artikel:

    • Homepage von SoulDada mit Liedtexten, Hörproben (direkt neben den jeweiligen Liedtexten) und der Möglichkeit die Debut-CD zu bestellen.
    • Homepage von Herman Woltman  

Buchtipp: Zwei Jahrhunderte Gronings

In den Niederlanden erschien im November letzten Jahres eine Anthologie, die ich besonders Poesiebegeisterten weiterempfehlen möchte.

In dieser Anthologie werden Dichter aus zwei Jahrhunderten (1793-1960) und eine Auswahl ihrer Gedichte vorgestellt. Gemeinsam ist allen Autoren, dass sie in der Provinz Groningen geboren wurden und in ihrer Sprache, dem Gronings, geschrieben haben, bzw. schreiben. 

Die “Grunneger toal” zählt neben dem Drenths, Twents, Veluws und Achterhoeks zu den Dialekten des Nedersaksisch (gehört zur Sprachfamilie des Niedersächsischen=Niederdeutsch/Plattdeutsch). Das Nedersaksisch wurde genauso wie die Sprachen Friesisch und Limburgs von der niederländischen Regierung als eigene Regionalsprache anerkannt.

Aber selbst das Gronings als nur einem Teil des Nedersaksisch ist nicht gleich Gronings. Es fächert sich noch in eine ganze Reihe von regionalen Dialekten in der Region auf. Zu diesen Dialekten zählt das Westerwolds, Veenkoloniaals (Knoalsters), Westkwartiers, Oldambtsters…

Das Interesse an der Groninger Mundart und seiner Literatur ist heute erfreulich groß. Für Menschen diesseits der niederländischen Grenze, die Plattdeutsch sprechen oder verstehen können, erschließt sich aufgrund der Verwandschaft beider Sprachen mit dieser Anthologie eine unbekannte, spannende literarische Welt.

Ob es ein Jan Boer (1899-1983) mit seiner lyrischen Naturposie ist, der man einen romantischen Hang zum “verlorenen Paradies” nachsagt oder ein Simon van Wattum (1930 -1995), der als der größte Groninger Dichter bezeichnet wird. Es sind zwei Autoren einer Vielzahl von Autoren in diesem Buch, die uns vor Augen führen, wie verwandt nicht nur unsere Sprache, sondern auch die Erfahrungswelt der Menschen diesseits und jenseits der Grenze war und ist. 

Die Anthologie ist chronologisch nach den Geburtsjahren der aufgenommenen Dichter geordnet.

Hanny Diemer und Jakob Loer haben die Autoren ausgewählt, zusammengestellt und die Begleittexte verfasst. Sie legen Wert darauf, zu betonen, das “ihre Auswahl natürlich ihren persönlichen Stempel trägt”.

Sie waren sich außerdem bewußt, dass die Texte der Autoren aus der zweiten Hälfte des erfassten Zeitraumes einfacher zugänglich sind. Sie haben sich deshalb bei dieser Gruppe von Autoren für den Abdruck von Textfragmenten entschieden. Bei den Autoren der ersten Hälfte des erfassten Zeitraumes haben sie sich häufig für den Abdruck vollständiger Texte entschieden. Es sind jeweils biographische und bibliographische Angaben zu den Autoren vorangestellt.

Jakob Loer (Aduard, 1961) uns Hanny Diemer (Groningen, 1942) haben beide ein besonders großes Interesse an literarischen Texten. Ihre Sicht auf die Literatur ist originell und manchmal widerborstig, aber immer von schlüssigen Argumenten getragen.

Jakob Loer studierte Niederlandistik, Anglistik und Mediävistik.

Hanny Diemer ist seit der Gründung 1982 Redakteurin der Groninger literarischen Zeitschrift “Krödde”. Sie ist eine bekannte Schriftstellerin und verfasst Erzählungen, Gedichte und Kolumnen.

Zusammen mit dem Sprachführer Goidag! und den drei Teilbänden Toal (Nord, Ost und West), in dem Siemon Reker (RUG) auf spielerische und unterhaltsame Weise diverse Aspekte der verschiedenen Groningen Dialekte beleuchtet, bildet Twee Eeuwen Gronings - n golden toal ein abgerundetes Ganzes und wird als Unterrichtsmaterial  für die Kurse “Gronings für Dozenten” verwendet.

Kursiver Text: in Auszügen freie Übersetzung des Textes auf dem Buchrücken.

Text und Zusammenstellung des Buches: Hanny Diemer und Jakob Loer

Twee Eeuwen Gronings:  n golden toal von Hanny Diemer und Jakob Loer, Assen: In Boekvorm bv, November 2005, 224 S. ISBN 90 77548 35 1

Für weitere Informationen zum Buch wenden Sie sich bitte an: Het Huis van de Groninger Cultuur , Besucheradresse: Cascadeplein 4, Postadresse: Postbus 30040, 9700 RM Groningen, Tel.: 0031 (0)50 599 20 60/599 20 61,

email: info(at)huisvandegroningercultuur.nl

 

Inhaltsverzeichnis “Twee Eeuwen Gronings”

Glaube und Aberglaube

20. Tag der  Geschichte Groningens am Samstag, den 21. Oktober 2006  von 11 Uhr bis 17 Uhr in den und rund um die Groninger Archive(n) am Cascadeplein in Groningen.

Organisiert wird dieser Geschichtstag gemeinsam von den  RHC Groninger Archieven, Het Huis van de Groninger Cultuur (Das Haus der Groninger Kultur), der Cultuurhistorische Vereniging Stad en Lande (Kulturhistorische Vereinigung Stadt und Land), Het Gronings AudioVisueel Archiev (Audiovisuelles Archiv Groningen), Biblionet Groningen und dem Groninger Museum. Im Jubiläumsjahr ist das Thema, entsprechend dem Thema der landesweiten Woche der Geschichte, Glaube und Aberglaube.

Der Tag der  Geschichte Groningens bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Aktivitäten. So besteht die Möglichkeit bei einem Dichter zur Beichte zu gehen oder an einem Kursus Wünschelruten laufen teilzunehmen.  Ein Workshop, die Bibel in das Gronings zu übersetzen, wird angeboten. Meindert Talma und seine Band spielen religiöse Volksmusik. Der Tag wird traditionell mit einem großen Geschichtsquiz beendet, bei der die Bevölkerung ihre historischen Kenntnisse über die Geschichte von Groningen prüfen kann.

Der Tag beginnt um 11 Uhr und endet um 17 Uhr. Alle an der Geschichte Groningens interessierten Menschen sind herzlich eingeladen. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite (niederl.)

Dag van de Groninger Geschiedenis

Das Progamm des Tages der Geschichte Groningens  (niederl.) finden Sie hier !

Flyer zum Tag der Geschichte Groningens

Amateurtheatergruppe Demasqué

Demasqué ist eine Amateurtheatergruppe, die anspruchsvolle Theaterstücke auf hohem Niveau produziert.

Oft arbeitet Demasqué mit professionellen Fachleuten zusammen. Das Bühnenbild wird von einem Innenarchitekten und/oder einem Künstler gestaltet, die Theaterkleidung wird von einer Künstlerin mit einem eigenen Atelier entwickelt, die Beleuchtungsentwürfe von professionellen Technikern gemacht und der Ton wird in einem semi-professionellen Studio erzeugt. Demasqué arbeitet regelmäßig mit Berufsmusikern zusammen.

Wenn es beispielsweise für ein Theaterstück notwendig ist, dass die Schauspieler gut tanzen können, dann wird eben Tanzunterricht genommen. Den Mitgliedern der Theatergruppe wird viel abverlangt, sie müssen schon den starken Wunsch haben, Theater spielen zu wollen. Regelmäßig werden die Mitglieder um ihren Einsatz gebeten. Es ist mehr als nur ein Hobby. Texte lernen, üben, mitdenken über vielfältige Acts zu verschiedenen Gelegenheiten.

Demasqué besteht aus Theaterverrückten, die engagiert das äußerste von sich selbst geben und das Beste von anderen bekommen. Gespielt werden die Theaterproduktionen mindestens zehn mal, aber gut und gerne auch zwanzig mal.

Aktuell wird das Theaterstück Übergewicht, unwichtig: Unform (Regie Aike Voets , niederl. Titel: Overgewicht onbelangrijk, Vormeloos) von Werner Schwab, mit dem er 1991 seinen Durchbruch hatte, aufgeführt. Stücke von folgenden weiteren Autoren wurden schon inszeniert und gespielt: Eric Emmanuel Schmidt, Michael Ende, Joe Orton, Ivo de Wijs, Tom Lanoye, Christopher Hampton, Heiner Müller, Euripides, Jean Genet, Lars Norèn und viele mehr.

Regisseure die für und mit Demasqué arbeiten: Jan van Sas, Ronald de Bruin und Aike Voets.

Jan van Sas ist seit der Gründung von Demasqué mit von der Partie. Er hat bis heute schon bei vielen Theaterstücken, sowohl für Demasqué als auch anderswo, Regie geführt. Eine große Vorliebe für die Psychologie der Charaktere zeichnet sein Werk aus. Darüber hinaus ist für ihn die kranke Seite des Menschen eine Inspirationsquelle um die Figuren aufzubauen. Stets ist er auf der Suche nach den Grenzen des Schauspielers und seinen Entwicklungsmöglichkeiten.
Hauptsächlich durch die Praxis geprägt, ergänzt durch ein Studium Dramatherapie, drückt er den Vorstellung einen ganz eigenen Stempel auf.

Ronald de Bruin ist ebenfalls seit der Gründung von Demasqué mit dabei. Zuerst als Spieler, später als Regisseur. Er ist nach seiner Ausbildung an der Theaterakademie in Maastricht wieder zu Demasqué zurückgekehrt. Neben seinen Aktivitäten bei der Toneelgroep (Theatergruppe) Amsterdam, dem Ro-theater, dem Het Nationale Toneel (Das Nationale Theater) und des Königlich Flämischen Theaters findet er die Zeit, um für Demasqué immer wieder außergewöhnliche Stücke zu inszenieren. Seine große Vorliebe ist der Inhalt des Textes und seine Behandlung. Die Unvollkommenheiten des Menschen, der fehlende Kontakt inspirieren seine Regiearbeit. Formgebung und Wahrhaftigkeit sind für ihn besonders wichtig. Humor geht Hand in Hand mit Tragik.

Aike Voets ist 1990 zu Demasqué gekommen und war sofort begeistert vom Einsatz der Spieler und von der Qualität der Vorstellungen. Aike hat ihre Ausbildung als Dramadozent an der Hochschule für Künste in Utrecht gemacht und bietet mit dem ‘kindertheater Urf’ und dem Bild- und Bewegungstheater Jade (beeld- en bewegingstheater Jade) Vorstellungen, womit sie durch die gesamten Niederlande zieht. Sie arbeitet als Klinikclown und bietet Unternehmensworkshops mit dem Titel „Achte darauf, was ich sage“ (Kijk naar wat ik zeg) über nonverbale Kommunikation. An den Rollen arbeitet sie vor allem vom Tanz- und Bewegungsausdruck her und über das Impulstraining entwickelt sie immer wieder besondere Figuren. Ihre energische und motorisch reiche Arbeitweise führt zu einzigartigen Vorstellungen, die nur so sprühen uns pulsieren.

Mehr Informationen über die Theatergroep Demasqué auf der Homepage

http://www.demasque.nl/

Aufführungen Overgewicht onbelangrijk, Vormeloos von Werner Schwab, jeden Freitag im Oktober im Het Klein Slot Theater in Zeist (NL)

Enigma Variaties von Eric-Emmanuel Schmitt wird am 21. Oktober 2006 In der Theaterboerderij Het Hek van de Dam in Ekehaar aufgeführt.

http://www.hethekvandedam.nl/

Hallo, lieber Leser!

Schön, dass Du Dich in dieses Überall und Nirgendwo verirrt hast.

Noch’n Blog und noch jemand der sich der Welt mitteilen will.

Gibt es nicht schon genügend Blogs?

Habe ich überhaupt etwas Weltbewegendes zu erzählen?

Ich möchte schon etwas erzählen, dass Dich auch interessiert. Die Welt bewegt sich sowieso auch ohne mein und Dein Zutun. Ich nehme jetzt also mal hypothetisch an, dass Dich meine Beiträge hier interessieren oder Du Sie zumindest zur Kenntnis nimmst.

Also,  Lass Dich überraschen!

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